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Katholische Erwachsenenbildung Schweinfurt – Groß in Mode sind zurzeit Krimidinner. Es gilt in Verbindung mit leckerem Essen in netter Gesellschaft einem Verbrechen auf die Spur zu kommen.

Mal raten die Teilnehmer, welche Rolle dem jeweiligen Schauspieler zukommt, mal schlüpfen verkörpern sie selbst in Worten, Gesten oder Handlungen die Darsteller des vorgegebenen Verbrechens. Da viele Erzählungen der Bibel, besonders des Alten Testaments, auch Gewaltverbrechen zum Inhalt haben, kam Jürgen Krückel auf die Idee ein Biblisches Krimidinner zu kreieren.

Als Gemeindereferent und Leiter des Matthias-Ehrenfriedhauses, einer Bildungseinrichtung der katholischen Kirche in Würzburg, sieht Jürgen Krückel in einem solchen Event auch mit Spaß biblisches Wissen zu vermitteln. Auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung Schweinfurt trafen sich ein Dutzend Gäste im Pfarrheim Schonungen zu diesem „Krimidinner", mit einem dreigängigen opulenten Menü mit Speisen des Orients.

Auf die biblische Zeit um 3000 vor Christus wies der dreiarmige Leuchter und eine Landkarte Israel zeigte den Staat in seinen damaligen Grenzen. Ein Bild von der Altstadt Jerusalems präsentierte den Tempelberg im milden Licht der Abendsonne. Nicht fehlen durfte die Bibel, aufgeschlagen, aber nicht die Stelle der gespielten Erzählung. Für die Gäste gab es Haarbänder, Kippa, Turban ähnliche Kopfbedeckungen, auch einen Überwurf und Schals als „Verkleidung". Jeder Teilnehmer erhielt den Namen des Akteurs aus der biblischen Erzählung des Krimidinners, aber auf Deutsch, sodass der Ratespaß nicht vorzeitig beendet war. So saßen am Tisch mit dabei „Bruder der Dummheit", „Jahwe ist Vater", „Dattelpalme", „Der Geliebte" und „Tochter der Vollkommenheit".

In vier Spielrunden verlasen die Mitspieler von Jürgen Krückel verfasste kurze Texte. Auf einem vorgefertigten noch auszufüllenden Protokollblatt konnte jeder Informationen, wen er für den Mörder und wen er für den Ermordeten hält, aufzeichnen. Auch die Geschichte wurde immer mehr im Verlauf der Gespräche deutlich. Sie gab gut den Stoff für einen Krimi, denn es ging um Macht, Gewalt, Liebe und Versöhnung.

Dass es ein „mordsmässiger" kulinarischer Abend wurde, dafür sorgte Hobbykoch Heinz-Georg Wahler. Eröffnet wurde das Menu mit Fladenbrot, Olivenöl und Hummus, bei dem als Gewürz Saater aus Israel nicht fehlen durfte. Beim Hauptgang mit Fisch verriet Heinz-Georg Wahler, dass damals schon Lauch wuchs und in der Küche verwendet wurde, aber Pfeffer wie weitere heute bei uns als selbstverständlich gebräuchliche Gewürze aus Asien und Amerika, noch unbekannt war. Dass noch Lamm gereicht wurde, veranlasst Albrecht Gasky zur Bemerkung, wie selten in biblischer Zeit Fleisch bei den Durchschnittsbürgern auf den Tisch kam. „90 Prozent machte die vegetarische Ernährung bei der Bevölkerung aus". Zum Essen wird Wasser, aber nur in Glaskrügen gereicht. „Eine Plastikflasche kommt bei so einem Biblischen Krimidinner nicht auf dem Tisch, das passt nicht", meint Heinz-Georg Wahler. Der Rotwein kommt aus Galiläa, der weiße aus Kanaan. Es geht auch um den Anbau in diesen oft als Heiliges Land bezeichnete Gegend. So erfahren die Gäste, dass der Norden fruchtbares Land liegt, der Süden damals aufgrund der fehlenden, erst in jüngster Zeit üblichen Bewässerungskultur, als trocken und wenig ertragreich galt.

„Spannend und unterhaltsam", so fand Roswitha Herterich diesen Abend. Ingrid Hümmlier ergänzt „ Das ist eben mal was anderes". Die vielen Informationen rund um den Abend dürfen von den Gästen weitergegeben werden, aber eines muss in der Runde bleiben: Um welche biblische Geschichte es sich gehandelt hat.

 

Nicht immer todernst ging es zu bei der Suche nach dem „Mörder" beim Biblischen Krimidinner im Pfarrheim Schonungen. Im Bild von links Gertrud Wolz, Adelheid Saul, Heinz Georg Wahler, Albrecht Garsky, Jürgen Krückel, Antje Müller


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