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„Schon wieder ein neues Jahr - dabei hätte das alte doch noch für Monate gereicht"

mit diesem Zitat eines unbekannten Autors , in dem es um das Phänomen Zeit geht, darf ich Sie zu unserem Neujahrsempfang (ökumenischen Begegnung) der Pfarreiengemeinschaft St. Sebastian am Main und Maria Königin vom Kolben, sowie der evangelischen Christuskirche recht herzlich willkommen heißen und möchte Ihnen und ihren Familien, sowie allen Angehörigen ein frohes, friedvolles neues Jahr 2015 wünschen.
Bitte erlauben Sie mir, dass ich einige Gäste besonders begrüße.
Ich begrüße ganz herzlich Herrn Pfarrer Markus Döbert mit seiner Gattin von der Christuskirche,
ganz besonders heiße ich unseren Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft St.Sebastian am Main und Maria Königin vom Kolben Herrn Andreas Heck willkommen,
ein herzliches Willkommen Herrn Vikar Stephen Kulanday aus Indien und mithelfender Priester in unserer Pfarreiengemeinschaft,
vergessen möchte ich hier nicht Herrn Pfarrer Alfred Östreicher und seine nette Haushälterin und Fahrerin, die leider heute nicht hier sein können,
herzlichst grüßen möchte ich auch von dieser Stelle aus Pfarrer Silverius und seine Pfarrei Nkile Tansania und Sr. Janneth in unserer Partnerschule Maguu Tansaniaich freue mich über die Anwesenheit unserer Diakone Herrn Frank Menig und Herrn Dr.Michael Wahler,Ich heiße den Vertrauesmann des Kirchenvorstandes der ev. Kirche Herrn Günther Schneider und seine Frau willkommen, den Kirchenpfleger von St.Georg Herrn Ludwig Roßkopf , alle Vertreter der Kirchenverwaltung, sowie alle Pfarrgemeinderätinnen und Räte. 
Ich begrüße ganz herzlich in unserer Mitte unseren 1. Bürgermeister Herrn Stefan Rothmann und seine Lebensgefährtin.
Ich freue mich über die Anwesenheit so vieler ehrenamtlich tätiger Bürger, die sich das ganze Jahr über, um die Kirche und ihren Umgriff sorgen und mühen und möchte gerade heute auch hier ein herzliches Vergelt Es Gott dafür sagen. Denn ohne Sie würde das Ganze nicht funktionieren.
Sollte ich jetzt noch jemanden vergessen haben, sehen Sie es mir bitte nach.

Unser Bürgermeister hat in seiner letzten Neujahrsansprache das Jahr 2014 als „das Jahr der Baustellen" genannt.
Auch ich möchte das Jahr 2014 aus kirchlicher Sicht als das „Jahr der Baustellen" nennen.
Ich möchte dies zum Anfang mit einem indischen Sprichwort tun.
„ Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzten".
In unserer Pfarreiengemeinschaft sind die Segel gesetzt, aber noch bläst der Wind nicht ganz so, wie sich das viele von uns vorstellen. Wir sind dabei, die beiden Pfarreiengemeinschaften zusammen zuführen. Das das Ganze nicht einfach wird, haben die meisten von uns gewusst und akzeptieren dieses mittlerweile auch. Es gilt jetzt aber auch noch die letzten Zweifler unter uns zu überzeugen, dass wir auf einem guten Weg sind und das Pastoralteam, mit der Unterstützung der verschiedensten Gremien alles versuchen wird, dass dieses auch gelingt. Dabei mussten und müssen wir in einigen Bereichen Abstriche machen, denn es ist schon eine enorme Herausforderung dieses zu bewältigen. Ich bin aber guter Dinge und hoffe, dass uns das gelingt. Es bleibt uns ja nichts anderes übrig. Denn wenn man sich die Prognosen seitens des bischöflichen Ordinariats einmal vor Augen führt, sieht die Zukunft, was die Kirchen betrifft, nicht gerade rosig aus.
Ich möchte das religiöse Leben mit dem eines Sportlers oder Musikers vergleichen: Ein Musiker der nicht übt und ein Sportler der nicht trainiert wird sein Ziel nicht erreichen. Auch im Glauben ist ständiges Üben notwendig. Das Trainingslokal ist die Kirche. Die Trainingsanweisungen gibt es im Gottesdienst, das Lehrbuch ist die Bibel und das Spielfeld ist das Leben. Es wird durch das neue Pastoralteam versucht, ein wirklich überzeugendes Programm zu bieten, indem versucht wird Gesellschafterhaltende Werte, wie Treue, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft zu vermitteln. Hier könnten auch Kinder und Jugendlichen die richtige Orientierung fürs Leben erfahren und Erwachsene sich immer wieder fit halten in der Mitmenschlichkeit. Besonders schmerzt mich, dass der Großteil der Jugendlichen der Kirche den Rücken kehrt. „Allenfalls an Schwellensituationen des Lebens ist Kirche noch gefragt, so bei Sakramenten wie Erstkommunion, Firmung und Eheschließung, und auch am Lebensende bei Begräbnissen. Aber ansonsten können wir uns gegen die Konkurrenz anderer Freizeit- und Unterhaltungsangebote oft nur schwer durchsetzen". Das sollte in Zukunft auch Aufgabe für uns Alle sein, diesem entgegenzuwirken. Auch müssen wir versuchen die Ökumene in unserer Pfarrgemeinde weiter zu beleben und voran zu treiben. Wir haben nun mal zwei Kirchtürme im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden. Einige Begegnungen werden ja bereits durchgeführt und haben sich etabliert. Weitere sollten intensiviert werden. Die Bereitschaft ist vorhanden. Denn und das sollten wir nicht vergessen. Wir Alle haben den ein und denselben Gott. Trotzdem sollten wir aber auch die Vorgaben und Regeln des anderen akzeptieren und respektieren.
Ich möchte mich zum Schluss bei Allen die sich um das religiöse Leben in unserer Pfarrgemeinde bemühen und für die Menschen vor Ort einsetzten ,recht herzlich bedanken und mit einem irischen Segenswunsch enden.
Möge es nie einen Augenblick geben,
in dem du dich deines Glaubens schämst.
Aber mögest du viele Stunde erleben,
in denen der Glaube
dich zu einem reichen Menschen macht.

Stefan Wedlich
Pfarrgemeindratsvorsitzender

 


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