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Für die Familien mit Kindern hat die Coronazeit besonders viele Einschränkungen und Herausforderungen gebracht.

Homeoffice, Homeschooling und die Betreuung der Kita-Kinder oftmals mit Wegfall der Unterstützung durch die Großeltern stellten die Eltern sehr oft vor schier unlösbare Probleme.

Aus diesem Grund entschied der Trägerverein des Caritas-Kindergartens der Kirchenstiftung Waldsachsen in diesem Jahr neben den Schließtagen an Pfingsten auch während der Sommermonate das Betreuungsangebot für die Kindergartenkinder aufrechtzuerhalten. „Eigentlich waren Sommerferien im Kindergarten zwischen dem 10. und dem 28. August geplant“, erklärt Petra Lehmann. Die Kindergartenleiterin und die Verantwortlichen des Trägervereins hatten im April beschlossen, dass im ersten Halbjahr 2020 die drei Betreuerinnen in der Einrichtung 50 Prozent ihres Jahresurlaubs nehmen und alle Überstunden abbauen. „Es zeichnete sich ja ab, dass die Corona-Pandemie unabsehbar länger anhalten wird“, so Petra Lehmann. In der zunächst als „Urlaubswochen“ vorgesehene Zeit betreut jeweils ein Mitglied des Stammpersonals die Kinder zusammen mit Franca Baum. Sie wird ab 1.September im Waldsachsener Kindergarten im Rahmen des Sozialpädagogischen Seminars den beruflichen Vorbildungsweg für die Ausbildung zur Erzieherin beginnen.

Kita Walds Bettchen„Das Angebot der Betreuung im Kindergarten in diesen Wochen scheint von den Eltern gut angenommen zu werden“, meint Petra Lehmann mit Blick auf die Anzahl der Kinder, die gleich am 10. August da waren. Von den 19 angemeldeten Kindern kamen ein Dutzend. Frank Menig, Präses im Trägerverein, betont, dass „die Eltern durch diese zusätzliche Betreuung entlastet werden sollen, denn die meisten Eltern mussten zum Teil schon während der Corona-bedingten Schließung der Kindergärten ihren Urlaub nehmen“.

Rita Steger-Frühwacht

Foto Bettchen:

In der Corona-Schließzeit wurden Bettchen für den Mittagsschlaf der Kinder unter drei Jahre gerichtet. Im Bild Kindergartenleiterin Petra Lehmann

Foto Freigelände

„Es hat gerade gepasst“: In der Corona-Schließzeit wurde kräftig an der Neugestaltung der Außenanlagen gearbeitet. Auch die Eltern brachten sich ein durch den Abbau der alten Spielgeräte.

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