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Alle Jahre feiern wir um den 11. November das Fest des heiligen Martin. Kinder und Eltern treffen sich in den Kirchen und Kindertagesstätten um gemeinsam dieses Fest zu feiern.

Die Kinder tragen ihre selbst gestalteten Laterenen durch den Ort und singen Martinslieder. Mancherorts begleitet ein Reiter, mit einem prachtvollen Mantel begleitet, den Lichterzug. Eine Legende besagt, dass der heilige Martin seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hat. Dieser guten Tat wird heute noch immer gedacht und sie soll uns als Vorbild dienen, den Nächsten zu lieben, wie sich selbst. So sind auch wir aufgerufen dort zu helfen, wo wir Hilfe leisten können.

Auf Grund der Pandemie finden die Lichter- und Kindersegnungen mit Martinszug ausschließlich in den Kindertagesstätten statt. Gruppenweise und individuell gestalten die Pädagoginnen und Pädagogen mit den Kindern je eine eigene Martinsfeier innerhalb der Einrichtung ohne Beteiligung der Öffentlichkeit.

Mit diesem Gebet werden die Kinder und mit ihren Laternen gesegnet:
"Guter Gott, Sankt Martin hat den Bettler im Schnee gesehen. Er hat ihm geholfen, indem er seinen Mantel mit ihm geteilt hat. Schenke auch uns den Blick, die Menschen zu sehen, denen wir helfen können – hier und in der ganzen Welt. Und schenke uns die Kraft, mit anderen zu teilen, wie es Sankt Martin getan hat. So segne uns der gute Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen."

Diakon Frank Menig

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