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Rechtzeitig öffneten sich die Wolken und strahlender Sonnenschein begleitete am Sonntag die Fronleichnamsprozession der Pfarrei St. Georg Schonungen, einem der Hochfeste im Kirchenjahr der Katholiken

An Fronleichnam wird die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert. Aus dem mittelhochdeutschen vrone licham „des Herren Leib“ leitet sich die Bezeichnung ab. In der Liturgie ist Fronleichnam das Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen, am 60. Tag nach dem Ostersonntag. Der Donnerstag als Festtermin steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst beim letzten Abendmahl. Den Gottesdienst zelebrierte Priester zur Mithilfe Benjamin Odo, der seinen Dienst sehr gewissenhaft versieht, gemeinsam mit Diakon Michael Wahler; sie begleiteten im Anschluss auch die Prozession mit dem Allerheiligsten durch die Straßen von Schonungen. In seiner Predigt ging Diakon Wahler eindrucksvoll auf die Bedeutung des Fronleichnamsfestes ein und erklärte, warum wir das Brot Christi durch die Straßen unserer fränkischen Heimat tragen. Viele Gläubige begleiteten die anschließende Prozession  und man betete an den Stationen für die Armen und Kranken, aber auch für den  Frieden auf der ganzen Welt. Begleitet wurde die Prozession von der Musikkapelle Schonungen,  denen wir hier ein herzliches „Vergelt es Gott“ sagen. Ebenso ein  herzliches „Vergelt es Gott“ allen, die dazu beigetragen haben, dass die Prozession auch in diesem Jahr wieder stattfinden konnte. Besonders den Frauen und Männern, die die Altäre schmückten und für Ordnung und Sauberkeit sorgten, Messner und Ministranten, dem Organisten, den Lautsprecher- und Fahnenträgern, der Feuerwehr die wieder vorbildlich ihren Einsatz geleistet hat, den Eltern, die die Prozession anführten, den Bürgerinnen und Bürgern der Ludwig-Grobe-Straße und der Bachstraße für das Reinigen und das Schmücken der Straßen und Häuser, den Blumen und Rasenspendern, den vielen Kindern, die  Blumen streuten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit uns das Fronleichnamsfest feierten und versuchen, Gemeinschaft und Brauchtum zu erhalten.

Stefan Wedlich

 

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